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PC-Hilfe Bodensee – Tipps zum Computerkauf

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Besucherinnen und Besucher von PC-Hilfe Bodensee, bevor Sie sich einen neuen Computer kaufen, sollten Sie sich einige Gedanken machen: Bspw.:

  • Wozu brauche ich den Computer überhaupt?
  • Wo will ich ihn verwenden?
  • Was möchte mit ihm damit machen?
  • Wie ist mein Budget für den Computer?
Nur wenn Sie sich auf diese und weitere Fragen vorbereitet haben, können Sie sicher sein, nicht den falschen PC zu erwischen bzw. sich nicht falsch beraten oder von optisch tollen Geräten blenden zu lassen. Lesen Sie nun hier, welche Entscheidungsgrundlagen aus der Sicht von PC-Hilfe Bodensee wichtig sind und welche Mindestvoraussetzungen Ihr Computer erfüllen sollte.

1. Was ist das richtige Betriebssystem?

Die erste und wichtigste Grundentscheidung dreht sich um das Betriebssystem, denn diese stellt die generellen Weichen für alles Andere. Das am meisten verbreitete Betriebssystem ist Windows. Sein Vorteil gegenüber anderen Betriebssystemen, wie MacOS oder Linux ist die gigantische Basis an verfügbarer Software für Computer und so finden Sie nahezu immer für jeden Zweck zahlreiche Programme.

Sofern Sie allerdings mit MacOS arbeiten möchten, müssen Sie einen Mac kaufen. Mac Computer von Apple sind in der Regel teurer, dafür aber entschädigen sie mit preisgünstiger Software und langer Haltbarkeit sowie sehr guter Verarbeitung. Leider gibt es aber nur ein Jahr Garantie.

Linux schließlich ist das Open Source Betriebssystem. Auch hier gibt es viel Software, allerdings sollten Sie schon ein etwas tiefer gehendes Verständnis von Computern und Betriebssystemen im Allgemeinen haben und nur dann leistet Linux gute Dienste. Ein sehr einfach zu bedienendes Linux ist Linux Mint, dass im Übrigen für die meisten Kundinnen und Kunden langen würde!

2. Eher Notebook oder Desktop?

Die Faustregel ist: Ein Notebook lohnt sich nur für unterwegs oder wenn Sie den Computer öfters wegräumen müssten.

Ein Desktop-PC ist für zu Hause besser geeignet und im Verhältnis zur gebotenen Rechenleistung deutlich günstiger als ein Laptop. Ausnahme: Bei sehr beengten Platzverhältnissen und wenn Sie „überall“ arbeiten wollen, lohnt es, über ein Notebook nachzudenken.

3. Wieviel Speicher ist nötig?

Bei Speicher gilt immer: Je mehr, desto besser. Mindestens acht GB sollte ein aktueller PC /Laptop auf jeden Fall haben, um auch Windows 10 passabel nutzen zu können. Auch auf dem Mac sollten Sie nicht unter acht GB anfangen. Noch besser als acht GB sind 16 GB Arbeitsspeicher, sofern Sie Grafiken oder Video bearbeiten wollen.

In der Regel können Sie Speicher nachträglich einbauen. Das lohnt bei vielen Computern. Aber Vorsicht: einige Modelle, wie die kleinen iMacs von Apple erlauben keinen nachträglichen RAM-Einbau. In die meisten Windows-Computer und größere Mac-Rechner können Sie nachträglich Speicher einbauen. Achten Sie bei Laptops drauf, dass die Rückseite „Wartungsklappen“ aufweist, denn dann ist eine RAM-Erweiterung sehr einfach.

4. Welcher Prozessor passt zu mir?

Je schneller ein Prozessor ist, desto besser – aber auch umso teurer und oft auch heißer und empfindlicher. Die Prozessor-Industrie ist im Allgemeinen darauf angewiesen, immer schnellere Modelle auf den Markt zu bringen, um die Nachfrage anzukurbeln. Müssten Sie das mitmachen? Nein. Falls Sie nicht gerade sehr rechenintensive Programme betreiben oder besten Spielgenuss haben wollen, reicht ein relativ älteres Modell. Kaufen Sie unserer Meinung nach so ein, dass Ihr Prozessor zwei oder Stufen unter dem aktuellen Spitzenmodell steht, denn da bekommen Sie in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Übrigens: Je mehr Kerne ein Prozessor hat, desto schneller kann mit Programmen gearbeitet werden, die auch mehrere Kerne nutzen. Nutzt ein altes Programm bspw. nur einen Kern, kann es sein, dass trotz neuer Prozessoren das Arbeiten mit dem Programm langsamer ist, als mit einem alten Ein-Kern-Prozessor.

5. Welche Grafik ist nötig?

Für Büroarbeiten reicht ein Mainboard mit eingebauter Grafikeinheit. Spieler und Benutzer von grafischen Spezialanwendungen brauchen allerdings richtig viel Grafikleistung: Zwei bis vier GB Grafikspeicher dürfen es dann schon sein. Ebenso wichtig sind schnelle Grafikprozessoren.

Vielen Computernutzern ist eine nicht so gut ausgestattete Grafikkarte lieber, wenn Sie dafür ohne Lüfter auskommt, denn kleine Grafikkartenlüfter drehen sich sehr schnell und werden zu nervenden Lärmquellen. Wenn Sie es somit ruhiger haben wollen, achten Sie beim Kauf der Grafikkarte auf eine passive Kühlung, wobei Sie dann allerdings darauf achten sollten, dass das Gerätegehäuse gut gekühlt und am besten mit einem zusätzlichen Lüfter an der Rückseite ausgestattet ist.

6. Welchen Festplattentyp brauche ich?

Ein 1 TB Festplattenspeicher (HDD) sind aktuell das Minimum, wenn es unbedingt eine HDD sein soll, denn das Betriebssystem und diverse Anwendungen brauchen Speicher satt. Zudem haben Sie mit 1 TB auch noch Reserven für zig Bilder und Videos. Da heutzutage die Preise niedriger sind, als vor einiger Zeit, empfehlen wir von PC-Hilfe Bodensee den Einsatz von SSD-Festplatten. Ein ausreichendes Volumen für den Anfang sind 256 GB. SSDs sind deutlich schneller und leiser. Wichtig bei einer SSD ist überdies die Überwachung der Lebensdauer.

7. Welches Gehäuse sollte ein Computer haben?

Haben Sie genug Platz, nehmen Sie ein großes Towergehäuse, denn diese haben nicht nur mehr Platz, sondern sind auch leichter zu kühlen und leichter mit Hardware aufzurüsten. Mindestens sollte es in jedem Fall aber ein Midi-Tower sein. Ein Midi-Tower bietet gerade noch genügend Platz für Erweiterungen und Midi-Tower brauchen überdies relativ wenig Platz. Von noch kleineren Gehäusen ist abzuraten.

8. Was für eine Zusatz-Ausstattung ist zeitgemäß?

Mit zum Computer gehört üblicherweise ein DVD-Laufwerk mit Brenner. Legen Sie mal eine CD oder DVD ein und Sie werden feststellen, wie lange es dauert, Daten von dieser zu bekommen. Wir hoffen, dass in Zukunft keine (!) DVD-Laufwerke mehr eingebaut werden. DVDs besitzen für Ihre Größe zu wenig Speicher, sind empfindlich gegenüber Kratzern etc und die Langlebigkeit ist auch nicht mehr die, die es mal war.

Eine weitere Zusatzausstattung sind mindestens sechs USB-Anschlüsse und mindestens zwei davon bequem zugänglich an der Gehäusefront. Achten Sie überdies darauf, dass alle Anschlüsse den Standard USB 3.0 erfüllen. Alles Ältere – USB 2.0 etc. - ist zu langsam. (Drucker oder Scanner kommen auch mit USB 2 klar. Für externe USB-Festplatten / USB-Sticks brauchen Sie aber USB 3).

Aktuell sollte nach Möglichkeit ein neuer Computer auch schon über USB-C-Schnittstellen verfügen, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Ideal ist überdies auch ein 5 in 1 Kartenlesegerät, welches unter anderem SD- und CF-Karten annimmt, damit Sie Fotos schnell auf Ihren Computer übertragen (und natürlich auch Videos) können.

Die Schnittstelle Thunderbolt gehört inzwischen auch zur gehobenen Standard-Ausstattung vieler Computer, weil sie besonders schnell ist.

Enorm wichtig ist ein Netzwerk-Anschluss. Achten Sie darauf, dass er ein Gigabit Übertragungsrate bringt.

Diverse Ein- und Ausgänge für Sound sind ebenfalls wichtig. Falls das Motherboard den Dolby-Klang beherrscht, sollte auch ein digitaler Audio-Ausgang vorhanden sein, um die Klangdaten bspw. an einen 5.1-Verstärker anzuschließen.

Bluetooth brauchen Sie für den Anschluss drahtloser Geräte, etwa Maus und Tastatur.

WLAN gehört ebenfalls zu jedem Computer, damit sie ihn – alternativ zum verkabelten Netzwerk – auch an ein WLAN anschließen können.

9. Brauche ich Zubehör?

Der Monitor beim Desktop-PC sollte mindestens HD-Auflösung - 1920 x 1080 Bildpunkte – haben. Natürlich gehören Tastatur und Maus ebenfalls zum PC; Beide sollten per USB oder noch besser per Bluetooth angeschlossen werden, denn damit sparen Sie USB-Anschlüsse. Wir empfehlen grundsätzlich kabellose Komponenten denn kabelgebundene.

Bei einem Laptop empfehlen wir 15“ und auch hier die HD-Auflösung verbunden mit einem matten Display.

PC-Hilfe Bodensee – Was können wir noch…