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Sicherheitstipps

Sicherheitscheckliste Passwörter

Kein Recycling

Bitte liebe Kundinnen und Kunden: Nutzen Sie für jede Webseite ein neues und individuelles Passwort. Wenn Sie für mehrere Webseiten das gleiche Passwort nutzen, sind Sie eine leichte Beute für Hacker. Wird nämlich die betreffende Webseite gehackt – der Seitenbetreiber muss nicht einmal davon etwas merken oder (!) Sie gar nicht informieren – dann hat der Angreifer den Zugang auch für andere Webseiten.

Bitte überdenken Sie einmal folgendes: Sie melden sich bspw. bei www.otto.de an. Sie nutzen ein einfaches Passwort, welches Sie nahezu immer nutzen. Dieses Passwort ist der Schutz, dass ein Hacker Ihr Bankkonto nicht abräumen kann! Bitte schauen Sie sich Ihr Passwort an und halten den Kontoauszug daneben. Das ist Ihr Schutz (oder auch nicht).

Lang statt komplex

Hier sind wir bei einem Thema, dass ich schon mein Leben lang hasse: Obergrenzen. Weil die Webseitenbetreiber Obergrenzen für die Länge von Passwörtern eingestellt haben, müssen wir die Komplexität erhöhen, damit der betreffende Account nicht so leicht gehackt werden kann. Bei Web.de haben Sie bspw. die Möglichkeit, ein 40stelliges Passwort ein zu geben. Nutzen Sie das! Wirklich! Die Länge eines Passworts ist die effektivste Stellschraube um das Knacken eines Passwortes hinaus zu zögern, denn es gibt mit steigender Länge zu viele Kombinationen! Ein sehr sicheres Passwort wäre im Übrigen ein Passwort bestehend aus sechs Wörtern…

Passwort-Manager – nur die halbe Miete

Bevor Sie Ihre Passwörter „einfach“ im Browser speichern, was total falsch ist, nutzen Sie lieber einen Passwortmanager., wie KeePass. Leider ist der Passwortmanager aber nur die halbe Miete, denn einerseits müssen Sie dem Anbieter vertrauen, dass Ihre Daten (die Ihr Bankkonto schützen) bei diesem gut aufgehoben sind und andererseits sind Passwortmanager für Hacker, wie der Honig für die Wespen… Sie werden immer wieder und leider erfolgreich angegriffen.

Zettel und Stift – unhackbar

Weil Sie wahrscheinlich elektronisch automatisiert schneller angegriffen werden können, wie das ein Einbrecher den Zettel mit Ihren Passwörtern findet, empfehlen wir von der PC-Hilfe Bodensee das Speichern von Passwörtern auf Papier. Hierzu dieser Artikel…

Zwei Faktoren

Die Alternative zum reinen Passwort ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sie müssen bei dieser bspw. noch einen Code eingeben, den Sie per sms oder App vom Webseitenbetreiber erhalten. Leider hat dieser dann wieder mehr Informationen als er müsste: Die nicht oft gewechselte Handynummer. Wir empfehlen nochmals eher lange Passwörter auf Papier zu speichern.

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